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Kurzer Abriss über die Ortsgeschichte von Pestenacker

 

Ort

 

Das Tal des verlorenen Baches ist nachweislich seit der Jungsteinzeit besiedelt. Eine erste Siedlung kann durch archäologische Ausgrabungen und deren wissenschaftliche Auswertungen seit 3495 v. Chr. nachgewiesen werden. Seit 1999 werden diverse Funde im Museum am südlichen Ortseingang gezeigt. Im angrenzenden Areal, auf dem auch eine neolithische Hütte rekonstruiert wurde, findet gelegentlich immer wieder experimentelle Archäologie statt.1

 

1882 konnte durch den Fund einer römischen Begräbnisstätte südöstlich des Ortes (in der Nähe des Anwesens Saag – Schmied) eine Besiedlung in dieser Zeit nachgewiesen werden.2 Weitere Bodendenkmäler aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit, sowie der römischen Kaiserzeit sind auch nördlich der Mangmühle, östlich des Verlorenen Baches bekannt.3

 

Der Name Pestenacker wird im Volksmund oft auf die besten Äcker des Landkreises zurückgeführt. Auch eine Ableitung vom keltischen Wort „pez“ (Sumpf), für die Äcker bei den Sümpfen, sowie ein banaler Hinweis auf die durch eine Pestseuche entstandenen Begräbnisstätten – Pestäcker – schienen immer wieder denkbar. In der glaubhaftesten Deutung des Ortsnamens Pessinacker aus dem 12. Jh., wird auf den Personennamen Paso hingewiesen, also bei den Äckern des Paso.4 Wann genau der Ort Pestenacker entstanden ist, kann nicht nachgewiesen werden. Erste urkundliche Erwähnungen gibt es z. B. aus den Jahren 1130-36: Hier wird die Schenkung einer Besitzung zu Pessinachern, Ger. Landsberg, durch Pfalzgraf Otto IV. von Scheyern an das Klosterstift St. Ulrich und Afra erwähnt.5 1135 wird ein Eberhardo de Bessenachere erwähnt.6

 

Der Ortsname erscheint im Laufe der Jahrhunderte auf über zwei Dutzend Arten und Schreibweisen:

Bessenacher, Bessenachere, Bessenaker, Bessinachere, Bestenacker, Bestenackher, Bestenackhert, Pesinaker, Pessenacher, Pessenacker, Pessenackher, Pessenakker, Pessinacha, Pessinacher, Pessinachere, Pessinachern, Pessinacker, Pessinaker, Pesstenacker, Pesstenacker, Pestenackher, Pestenaker, Pestenakker, Pestinakir, Pezzenacker, villa Pessinakir

In der Nähe des heutigen Anwesens Nassl (Gischl), Hauptstraße 23, früher Hs.-Nr. 1 wurde 1608 ein befestigter Herrschaftssitz eines Edelmannes mit umgebendem Graben und Torwarthäuslein beschrieben7, der schon relativ früh entstanden sein muss, denn schon 1280 wird in Verbindung damit auch eine Hofmark mit niederen Rechten im Urbarregister des Amtes Landsberg erwähnt, die bis ins 17. Jh. Bestand hatte. Grundbesitzer waren u. a. die Familien der Pesso, Zeller, Aeresinger, Prändel, Fugger von Kirchberg und Weißenhorn, Fugger von Schmiechen sowie das Kloster St. Ulrich und Afra, Kloster Benediktbeuren, Kloster Polling, die Jesuiten von Landsberg und der Malteserorden.8 1809 wurde Pestenacker Teil des Königreichs Bayern. Die bis dahin selbständige Gemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform 1972 ein Ortsteil der Gemeinde Weil. Heute zählt man im Dorf etwa 280 Einwohner.

 

Zeittafel

 

3495 v. Chr.      Erste nachgewiesene Besiedlung in der Jungsteinzeit.

6./7. Jh.            Wahrscheinlich erster Steinbau in der Nähe des Anwesens Nassl (Gischl), Hauptstraße 23, früher Hs.-Nr. 19

12. Jh.              Erste urkundliche Erwähnungen.10

1238                 Jutta von Hegnenberg erhält im Tausch mit dem Kloster Benediktbeuern einen Hof in Pestinakir11

                         Abt Heinrich von Benediktbeuren und Konvent verkauft die “Gereut-Aecker” zu Pestenaker an Gisle Schonwergerin

                         und ihre Söhne Heinrich und Sibot um 18 Pfd. Augsburger Währung als Leibgeding auf Lebenszeit.12

1239                 Das Kloster Benediktbeuern erhält einen Hof in Pessinakir.13

1280                 Pestenacker ist zum Amt Landsberg gehörig14

1354                 Ott von Eresing verkauft den Kirchensatz von Walishausen, Pezzenacker und Wabern an das Kloster Polling.15

um 1410           Der dritte Teil des Zehents gehört den Edlen von Schmiechen.16

1412                 Der dritte Teil des Zehents gehört dem Kloster Rottenbuch.15

1451                 Der Abt von Benedictpeuren verleiht Christian Ecklär aus Landsberg und seiner Frau Kathrein

                         die Vorgtei auf des Gotteshauses Mühle zu Pestenacker.17

1492                 Herzog Wolfgangs Kriegsleute fallen u. a. über den Ort her und rauben und plündern.18

1503                 Der dritte Teil des Zehents gehört dem Kloster Polling.15

1512                 Der Zehent beträgt 61 Säck19 3 Metzen20 Vesen (Dinkel), 5 Säck 3 Metzen Nachvesen, 24 Säck

                         3 Metzen Weizen, 4 Metzen Nachroggen, de hordes 11 Säck und 3 Metzen, 27 Säck 1 Metzen Haber (Hafer).

1591-1592        Der Zehentstadel wird um 630 fl. (Floren/Gulden) 39 kr. (Kreuzer) erbaut.15

1593                 Pestenacker wird vom Besitzer Erhardt Prändel von Eresing an Johann Fugger zu Kirchberg

                         und Weißenhorn verkauft. Nach der Hofmarkbeschreibung gehören neben acht Bauern und 33 Sölden

                         noch verschiedene ausmärkische Gebiete (z. B. Holzmarken in Steinbach und Türkenfeld) zur

                         Herrschaft.21 22

1606                 Die Hofmark wird als gemauerter Edelmannssitz beschrieben.20

1623                 Der Zehent beträgt 51 Scheffel23 Vesen, 13 Scheffel Roggen, 14 Scheffel Gerste, 12 Scheffel Haber15

1641                 Pestenacker gelangt zur einen Hälfte an Karl Fugger von Landshut, zur anderen Hälfte an das

                         königliche Stüfft zu Hall.24

1642                 Die Jesuiten zu Landsberg kaufen Pestenacker.22

1650                 Die Pest wütet.25

1668                 Reparatur des Zehentstadels.15

1705                 Plünderung durch österreichische Husaren.22

1732                 Die Fluren von Walleshausen, Pestenacker, Wabern und Unfriedshausen werden von

                         Klostergeistlichen gegen Mäuse und Gritschen (Hamster) gesegnet.26

1735                 Neubau des Zehentstadels, welcher sich auf dem Grundstück der Hs.-Nr. 31/32 (heute

                         Winkler Straße 8/11) befand.15

1781                 Die Malteser vom hl. Kreuz Landsberg übernehmen den Ort.22

1796-1812        Im Zuge der napoleonischen Kriege wurde Pestenacker mit Einquartierungen sowie

                         Verschleppung von Gespannen und Vieh belastet. Männer zu Schanzarbeiten nach Mering und

                         Landsberg.20

1796                 12000 Franzosen ziehen durch den Ort.27

1797                 Große Viehseuche.28

1808                 Erste Gemeindewahl.29

1809                 Alle Rechte fallen auf den königlichen Landrichter zurück.22

1814                 Gemeindebildung mit 42 Familien.22

1817                 Einwohnerzahl 202.30

1827                 Nach dem Tod des verwitweten Tavernwirtes Andreas Matheis wird das verschuldete

                         Wirtshaus zu Pestenacker versteigert.31

1837                 Großbrand am 1. Juli, bei dem sieben Gebäude zerstört wurden. Sechs Familien wurden

                         obdachlos.32

1852                 Bau des Schulhauses.32

1860                 Abriss des Zehentstadels.33

1870                 Sechs Kriegsteilnehmer in Frankreich.22

1875                 Umbau des Schulhauses.32

1882                 Fund einer römischen Begräbnisstätte östlich des Anwesens Saag – Schmied (Hauptstraße 1,

                         früher Hs.-Nr. 42) 10

1884                 Bau einer Wasserleitung mit Widder und Wasserreserve neben dem Neibaur (Hauptstraße 25, früher Hs.-Nr. 2)

                         für vier Höfe im oberen, östlichen Teil des Dorfes.34

1914-1918       18 Bürger fallen im 1. Weltkrieg.22

1930                 Der Besitzer des Anwesens Nassl (Gischl), Hauptstraße 23, früher Hs.-Nr. 1 stößt beim

                         Umbruch einer Wiese hinter dem Hof auf Ziegelsteine und eine Mauer. Diese sind wahrscheinlich

                         Überreste des gemauerten Edelmannsitzes.20

1934                 Bei Korrekturarbeiten am Loosbach (Weidabächla) werden erste jungsteinzeitliche Funde

                         südlich des Anwesens Saag – Schmied (Hauptstraße 1, früher Hs.-Nr. 42) gemacht.10 Einheimische

                         halten die aus Bohlen bestehenden Fußböden für Überreste von Flößen.35

1939-1945        Sieben Bürger fallen im 2. Weltkrieg. Neun werden noch vermisst.22

1947                 Bau eines Pumphauses.36

1949                 Asphaltierung der Ortsdurchfahrt.32 Friedhofserweiterung und Erneuerung des Kirchturms. 37

1951                 Druck der Ortsgeschichte von Pestenacker von Bernhard Müller-Hahl.32

1952                 Bau der zentralen Wasserversorgung mit neuer Wasserreserve (heute Hofteilstraße 15).32

1956                 Ausbau der Straße nach Beuerbach.32

1958                 Straßenausbau nach Walleshausen.38

1959                 Straßenbau im Unterdorf.38

1962                 Die Kinder von Pestenacker müssen zur Schule nach Beuerbach.39

1964                 Ausbau der Straße nach Winkl und zur Mangmühle.32

1965                 Vereinigung der Schule mit Walleshausen.32

1966                 Fertigstellung des Leichenhauses durch die Gemeinde.40

1968                 Beginn des Straßenbaus im Oberdorf mit Gehsteig.39

1970                 Zuteilung zur Hauptschule Weil.32

2003                 Die Wasserreserve (heute Hofteilstraße 15) wird abgerissen.

 

 

Einwohnerzahlen41

 

1670               180

1735               192

1745               187

1755               195

1766               194

1796               188

1806               202

1817               20230

1823               20442

1826               205

1833               21243

1836               227

1867               244 (25144)

1925               287 (20222)

1933               254

1936               254

1939               244

1950               327 (46022)

1965               20230

 

 

 

 

 

 

Gemeindevorsteher, später Bürgermeister von Pestenacker45

 

1810              Hochenauer Georg

1830              Bromberger Josef

1840              Recher Andrä

1850-1854     Sießmaier Sebastian

1854-1866     Sedlmair Franz

1866-1882     Lichtenstern Benedikt

1883-1905     Schäffler Syxtus

1906-1932     Lichtenstern Josef

1914-1918     Vertretung durch 2. Bgm. Welzmüller Georg

1932-1933     Mayer Josef

1933-1945     Walcher Anton

1945-1966      Mutter Leonhard

1966-1972     Thoma Matthäus

 

 

 

Pfarrei

 

Der Bau der außerordentlich schönen, zunächst spätgotischen Pfarrkirche, hat um 1400 begonnen, das Turmunterteil scheint aber wohl schon aus frühgotischer Bauzeit zu stammen. Ursprünglicher Patron war der oft in ländlichen Gebieten zu findende Beschützer der Haustiere, St. Silvester, der auch um eine gute Futterernte angerufen wird. Die Umgestaltung zur Barockkirche fand zu Beginn des 18. Jhs. statt, in deren Folge sukzessive ein Tonnengewölbe eingezogen, die Kirche um Emporentiefe verlängert, die Sakristei angebaut und die Innenausstattung der Kirche auf den heute größtenteils sichtbaren Stand gebracht wurde. Ab 1766 fand, mit der Überlassung von Ulrichsreliquien durch den Bischof von Augsburg als Dank für eine Übernachtung 1765, zunächst eine Doppelverehrung beider Patrone statt, später wurde der heilige Ulrich alleiniger Kirchenpatron. Die seit unbekannter Zeit bestehende Pfarrei Pestenacker gehörte lange Zeit zur Pfarrei Walleshausen (1448-1803), erst im Jahre 1907 wurde die Filialkirche Pestenacker mit königlichem Dekret eine selbständige Pfarrei. Davor wurde 1870 mit Spenden ein Expositurhaus für den Geistlichen errichtet.9 Im 20. Jh. wurde Pestenacker zwischenzeitlich immer wieder von wechselnden Pfarreien vikariert, wenn es keinen eigenen Klerikalen hatte. Nach dem Weggang des letzten alleinigen Seelsorgers von Pestenacker, des Pfarrers Lukas Sitko, ging die Pfarrei Pestenacker zunächst in der Pfarreiengemeinschaft Weil (1987) mit vier weiteren und dann in der Pfarreiengemeinschaft Penzing-Weil (2014) mit acht weiteren Pfarreien auf.

 

Zeittafel

 

um1400         Bau des unteren Turmteils. (Frühgotik)22

1448-1803     Pestenacker gehört zur vom Kloster Polling besetzten Pfarrei Walleshausen.32

1453              Der Bischof von Augsburg genehmigt einen Kaplan.22

1678              Gründung der Bruderschaft der ewigen Anbetung.47

1710              Umgestaltung und Aufstockung des bisherigen Turmes mit Satteldach auf die jetzige Höhe von fast 37 Metern

                      mit Zwiebel nach Entwürfen von Elias Holl. Innenausstattung des Langhauses und Chores mit Stuck von

                      Benedikt Berghofer aus Polling.32 Abbau des Tabulats (flache Holzdecke) und Einbau eines Gipsgewölbes.48

1713              Bau der Kanzel für 237 fl. 20 kr.34

1723              Cooperator Joseph Kögler, Ordensname Kilian, wahrscheinlich ein Bruder des

                      Chinamissionars Ignaz Kögler aus Landsberg.47

1724              Blitzeinschlag im Glockenturm.34

1725              Reparatur des Glockenturmes.34

1727              Neuausbau der Sakristei (im Glockenturm, d. Verf.) für 517 fl. 37 kr. Neue Orgel.34

1743              Neue Kirchenstühle für 74 fl. 50 kr.34

1748              Neues Kommuniongitter für 36 fl. 45 kr.34

1749              Errichtung eines vierten Altares (Geiselung Christi), aufgestellt vor dem Presbyterium (Chorraum).34

1754              Stiftung einer etwas größeren Orgel für 50 kr.34

1755              Anbau der Sakristei. Entfernung des Altares mit der Geißelung Christie, da die Sicht auf den

                      Hochaltar behindert war. Verlegung eines neuen Pflasters.

1757              Hochaltar von Bildhauer Ginter aus München.49

1766              Ab da Doppelpatrozinum St. Silvester und Ulrich.34

1770              Der Kirchturm wird herabgeputzt.50

1788              Anschaffung einer neuen Figur und der Monstranz.36

1792              Beide Seitenaltäre, Orgel, Beichtstuhl und Taufstein.32

1793              Kauf der blauen Vorhänge für den Hochaltar.36

1794              Kauf eines neuen Fastenbildes und der blauen Vorhänge für den linken Seitenaltar.36

1795              Der Kirchturm wird herabgeputzt 8 fl., die Scharschindeln der vier Dächlein um den Turm repariert 20 fl.36

1796              Vier Dächlein um den Turm rot gestrichen 8 fl. 55 kr.36

1833              Blitzschläge zertrümmern Dach, Kuppel, linken Seitenaltar und Kanzel.51

1834              Größere Reparatur.32

1844              Das Pfarramt Walleshausen bittet um Zuteilung einiger Bilder aus den staatlichen Schätzen

                      München und Augsburg zur Ausschmückung der armen und leeren Kirche Pestenacker.52

1860              Neuanschaffung einer Orgel.38

1869              Erneute Turmreparatur 525 fl.38

1870              Die Gemeinde baut mit Spenden und der Hilfe einer Stiftung ein Kaplanhaus (Expositurhaus).22

1878              Reparatur von Turm und Kirche 3400 M (Mark).38

1887              Bau der Lourdeskapelle.36

1889              Ersatz des Kirchturmdaches aus Schindeln und Neueindeckung in Kupfer 2500 M.38

1900              Beschaffung eines hlg. Grabes.38

1907              Prinzregent Luitpold genehmigt eine eigene Pfarrei.22 Neuverputzen des Turmes 950 M.38

1917              Größere Reparatur.32 Einrichtung des elektrischen Lichtes 630 M.53

1929-1930     Neue Orgel und Umbau des Chores.54

1952              Das Kriegerdenkmal im Vorzeichen der Kirche wird erstellt.38

1953              Größere Reparatur.32

1967              Anschaffung einer elektrischen Uhr und eines elektrischen Geläuts. Dachstuhl und

                      Glockenstuhl werden erneuert. Der Turm erhält eine neue Kuppel und wird herabgeputzt.39

1968              Innenrenovierung Fa. Eixenberger55

1970              Freilegung der Medaillenbilder. Größere Reparatur.32

1974              Bau es neuen Pfarrhofes. Einige Jahre später wird der alte Pfarrhof abgerissen.56

1984              Entfeuchtung und Teilinnenrenovierung Fa. Fischer / Pfister55

2003              statische Sanierung Dach und Stuck55

2015-2016    Statische Sanierung Dach Außensanierung Kirchenschiff, Chor und Turm55

 

Katholische Seelsorger in Pestenacker

 

1723             Cooperator Joseph Kögler47

um 1738       Cooperator R. Gilbert57

1870             Kaplan Josef Kiefer58

1873             Kaplan Schuster57

                     Kaplan Metz57

1877-1878    Kaplan Franz J. Baur59

1878             Richard Maier58

1878             Johann Chrystostorus Meier58

                     Josef Willhold58

                     Peter Salcher58

                     Heinrich Weisel58

1890             Aushilfe durch Josef Schnitzer58

1893             Kaplan Wilhelm Berreth58

1894             Kaplan Alexander Istwan59

1897             Kaplan Karl Völlm59

1904             Pfarrvikar Magnus Hackl59

1907-1916    Pfarrer Josef Voest (Pestenacker)60

1917-1931    Pfarrer Simpert Schneider (Pestenacker)61

1931/32        kein Pfarrer – vikariert durch Egling57

1932-1937    Pfarrer Heribert Lohner (Beuerbach)57

1937-1952    Pfarrer Reiser (Pestenacker)62

1952-1965    Pfarrer Güntner (Beuerbach)61

1965             Pfarrer Steger (Geretshausen)61

1966-1967    Pfarrer Schmied (Geretshausen)61

1967-1972    Pfarrer Dr. Buxbaum (Walleshausen)61

1972-1977    Pfarrer Prof. Dr. Walter Brandmüller (Walleshausen, aktiv von 1972-1974)

                     dann Pfarrer Ernst61

1977-1987    Pfarrer Lukasz Sitko (Pestenacker)61

1987-1996    Pfarrer Stanislaus Zaremba (Pestenacker)

ab 1987        Pfarreiengemeinschaft Weil

1996-2009    Pfarrer Rudolf Plank (zuerst in Pestenacker, ab 1998 in Weil wohnhaft)

2009-2014    Pfarrer Nazareth D’Silva (Weil)

2014             Pfarrer Martin Rudolph (Penzing) und Kaplan Michael Kammerlander2014-2017

                     (Weil), Kaplan Nirdosh Kujur ab 2017 (Weil)

                      Pfarreiengemeinschaft Penzing-Weil)

 

 

 

Baudenkmäler

 

Neben der Pfarrkirche St. Ulrich stehen auch noch die Lourdeskapelle, das Kriegerdenkmal und das Brousl-Anwesen, Winkler Straße 5, früher Hs.-Nr. 24 unter Denkmalschutz.

 

Vereine

 

Zurzeit existieren in Pestenacker folgende Vereine:

Dorfverein Pestenacker e. V. (gegr. 2018)

Feuerwehr Pestenacker (gegr. 2001)

Förderverein Prähistorische Siedlung Pestenacker e. V. (gegr. 1993)

Veteranen- und Kameradschaftsverein Pestenacker

 

 

Martin Heller, 6.1.2019

 

 

 

 1 : http://www.praehistorische-siedlung-pestenacker.de/zeittafel.html (abgerufen am 6.1.2019)

 2 : Frank-Stadl, Hanns, Beiträge zur Vorgeschichte des Bezirks Landsberg a. L. (Fortsetzung),

     in: Landsberger Geschichtsblätter 1938, S. 75 ff.

3 :  https://geoportal.bayern.de (im Zusammenhang mit Bodendenkmälern abgerufen am 6.1.2019)

4 : Huber Anton: Die Ortsnamen des Landkreises Landsberg a. Lech in tabellarischer Übersicht,

    in: Landsberger Kreisheimatbuch, 2. überarbeitete Auflage, 1982, S. 87

5 : Codex S. Oudalrici et Afrae, Palatinus comes Otto presente et consentiente uxore sua Helica delegavit,

    in: Huschberg Johann Ferdinand , Älteste Geschichte des durchlauchtigsten Hauses Scheyern-Wittelsbach

    bis zum Aussterben der gräflichen Linie Scheiern-Valai, 1834, S. 286

6 :  Monumenta Boica, Band 22, München 1814, S. 40 f.

7 :  Urbarregister von 1595

8 :  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, S. 13 ff.

9 :  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, S. 46 ff.

10: Müller-Hahl Bernhard, Landsberger Kreisheimatbuch, 2. überarbeitete Auflage, 1982, S. 631

11: Kl. Urk. Nr. 38

12: Urkunden zur Ortsgeschichte, in: Landsberger Geschichtsblätter Nr. 6 , 1924, S. 23

13: Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 13

14: Urbarregister

15: Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 12

16: Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 16

17: Benediktbeurer Klosterurkunde Nr. 464

18: Geschichte von Bayern: aus den Quellen bearbeitet. Bayern getheilt in mehrere Herzogthümer vom Tode

     des Kaisers Ludwig IV. 1347 bis zur Wiedervereinigung derselben und Einführung des Rechtes der Erstgeburt

     1506. 6, München 1840, S. 466

19:  Alte Maßeinheit; ein Sack Mehl fasste ca. 159-200 Liter

20:  Alte Maßeinheit im Königreich Bayern ca. 37 Liter

21:  Müller-Hahl Bernhard, Landsberger Kreisheimatbuch, 2. überarbeitete Auflage, 1982, S. 632

22:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 14

23:  nach Landsberger Maß 8 Metzen pro Scheffel

24:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 14

25:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 70

26:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 15

27:  Kriegsereignisse in Weil, Landsberger Geschichtsblätter 1909, S. 36

28:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 71

29:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 42

30:  Müller-Hahl Bernhard, Landsberger Kreisheimatbuch, 2. überarbeitete Auflage, 1982, S. 633  15

31:  Augsburger Ordinari Postzeitung von Staats-, gelehrten, historisch- u. ökonomischen Neuigkeiten: 1827,Beylage, 12. Juni 1827, S. 1

32:  Der Bayerische Volksfreund, Band 14, 7.8.1837

33:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 7

34:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 5

35:  Erzählung Barbara Heller 1907-1992

36:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 6

37:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 41

38:  Thoma Matthäus, Ergänzungen zur Ortsgeschichte von Pestenacker, 1990 S. 2

39:  Thoma Matthäus, Ergänzungen zur Ortsgeschichte von Pestenacker, 1990 S. 4

40:  Thoma Matthäus, Ergänzungen zur Ortsgeschichte von Pestenacker, 1990 S. 3

41:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 39 f.

42:  Historisch-topographische Beschreibung der Diöcese Augsburg in drey Perioden von Placidus Braun, erster

     Band, Erste Periode, Augsburg 1823, S. 392 f.

43:  Beschreibung des Königreichs Bayern nach den neuesten Bestimmungen, München 1833, S. 103

44:  Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867 :

      mit Ausscheidung nach Familien, Geschlecht und Religionsverhältnissen, geordnet nach Kreisen, Verwaltungs-

      Disctricten und Gerichtssprengeln, unter Beifügung der einschlägigen, Rentämter, Forstämter, Baubehörden

      Notariatssitze und Advokatenstellen, sowie der Zahl der zu den Gemeinden gehörigen Ortschaften, nebst

      alphabetischem Index, München 1869, S. 32

45:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 41

46:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 46 ff.

47:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 55

48:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 48

49:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 46

50:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 50

51:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 51

52:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 52

53:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 53

54:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 54

55:  Ergänzung aus den Pfarrakten durch Pfarrer Martin Rudolph, Mail vom 15.2.2019

56:  Eigene Erinnerung

57:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 56

58:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 57

59:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 58

60:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 59

61:  Müller-Hahl Bernhard, Ortsgeschichte von Pestenacker, 1951, S. 60

62:  Thoma Matthäus, Ergänzungen zur Ortsgeschichte von Pestenacker, 1990 S. 5